Sonntag, 23. November 2008

:: maui, tag sechs ::


heute war es wesentlich ruhiger als vergangenen dienstag. ich tauchte unter und schwamm ueber dem riff hinweg. fische in blau, gelb, schwarz und orange, mit und ohne streifen, tauchten neben mir auf. ich trieb ein wenig naeher an die kippen. und ploetzlich tauchte ein gewaltiges ding neben mir auch. eine schildkroete, etwa 4 fuss gross, machte hier fruehstueckspause. die nargte die algen von der klippe und ruderte mit ihren armen, um ihre stellung zu behalten. zwar war ich genau deswegen zum 'turtle beach' gefahren, aber nun war ich doch erschrocken. es war unglaublich. sie duldete mich neben ihr, ohne furcht. ich hielt zwar abstand, um sie nicht zu verschrecken, aber einige male kam sie mir so nahe, dass sie mich fast beruehrte. ploetzlich tauchten noch zwei ihrer freunde vor uns auf. auch sie assen vom 'buffet' und dulteten mich an ihrer seite. ich musste mich schliesslich entscheiden, welche ich gern weiter begleiten wollte. ich waehlte meinen grossen freund und tauchte noch etwa 20 minuten neben ihr durchs meer, bis sie mich von ihr verabschiedete. 

Freitag, 21. November 2008

:: maui, tag vier ::

so frueh bin ich lange nicht mehr auf gewesen. als der wecker klingelt, ist es vier uhr dreissig. und eigentlich habe ich urlaub. aber ein sonnenaufgang auf dem krater von haleakala ist pflicht. nach etwa zwei stunden autofahrt sind wir oben und geniessen die kurze zeit, in der die sonne die wolken mit schoenen rottoenen umschmeichelt, bevor sie ueber die bergspitzen lupft. die wolken am himmel zeigen sich von ihrer besten seite und in schoensten formationen, und die vulkangipfel schimmern rotbraun. da es leider keine direkte verbindung in den sueden der insel gibt, machen wir uns zu einem strand im osten von kahului auf und geniessen die freie zeit, das meer und die sonne. abends lassen wir den tag mit spanisch-hawaiianischer dinner-cocktail-kombintion ausklingen. claire bringe ich morgen zum flughafen. aber das gute an hawaii ist, dass man die meisten urlauber irgendwo anders wieder trifft. in ihrem falle am ersten dezember in honolulu. bis denn denn.






Montag, 17. November 2008

:: maui, tag eins ::












tag eins ist eigentlich nur ein halber tag. gegen mittag lande ich in kahului, maui. eine sache, die mich jetzt schon nervt: alle namen haben mindestens drei us, as oder is. meine hoffnung ist, dass ich mir die namen am ende anhand von erlebnissen, ausblicken oder menschen merken kann. heute bin ich richtung norden gefahren, was aber offiziell west maui heisst. weil es eben auch im westen liegt. die kurvige strasse fuehrte durch eine schoene landschaft aus sattem gruen, an der kueste und den klippen am meer vorbei und bot traumhafte ausblicke auf die landschaft. am himmel lehnten sich die grauen wolken an die berge an, unte mir peitschen die wellen gegen die kueste. auf meiner haut machte sich schnell tropisches klima bemerkbar und meine haende rochen vom lenkrad nach surfausruestung. ich schaetze, jetztmachichurlaubaufhawaii.